Fasten und Krebs? Ein Thema, das in den letzten Jahren sehr kontrovers diskutiert wurde und weiterhin einer differenzierten Sichtweise bedarf. Zum einen gewinnt das Fasten als begleitende therapeutische Maßnahme zu onkologischen Behandlungsstrategien wie Chemo und der revolutionären Immuntherapie zunehmend an Bedeutung. Präklinische und klinische Studien legen nahe, dass Fasten nicht nur die metabolische Umgebung von Tumorzellen beeinflusst, sondern auch immunmodulatorische Effekte besitzt, die die Wirksamkeit von Immuntherapien verstärken könnten. Andererseits soll aber Gewichtsverlust weitestgehend vermieden werden, da dies mit einer schlechteren Prognose verbunden ist.
In dieser Fortbildung zeigen wir Ihnen, welche Fastenprotokolle diesen Gegebenheiten Rechnung tragen und bei der Bekämpfung von Tumoren besonders erfolgreiche Studiendaten liefern.
Zunehmend gibt es wissenschaftliche Evidenz dafür, dass das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle dabei spielt, wie effektiv eine Immuntherapie, verläuft. Wir beleuchten, welche Mikrobiom-Strategien- und Aufbaukonzepte sich daraus für die Naturheilpraxis im Bereich Tumorprävention und -nachsorge ableiten lassen, Stichwort „Mikrobiomküche“. Ferner, warum es neue Gedanken zur Zusammensetzung der Fastenkost gibt und wie Fasten individuell angepasst werden kann.

Lehrplan
- 1 Section
- 1 Lesson
- 12 Weeks
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